Seelsorge am Universitäts - PalliativCentrum (UPC)
Pfarrer i. R. Nikolaus Krause
Klinikseelsorger
Seelsorgestelle
Anschrift Fetscherstraße 74
Uniklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Haus 32
01307 Dresden
Telefon 0351 4585924  
E-Mail Nikolaus.Krause@uniklinikum-dresden.de  
Internet pfarrer-krause.de  
Angebote Ausbildung, Beratung, Bestattung, Seelsorge  
Mitarbeiter Mitarbeiter anzeigen  

Neuigkeiten

 

"Bis zum Letzten Atemzug"

Zum Nachhören

Er legt einen „Mantel um Sterbende“ – Nikolaus Krause, Pfarrer im Ruhestand. Gemeinsam mit dem Brückenteam der Uniklinik Dresden begleitet er Todkranke und ihre Angehörigen. Der Seelsorger stellt sich dem Tod und geht so einen radikal anderen Weg als unsere moderne Gesellschaft. Regina König hat ihn besucht. Und sie war zu Gast in Familien, die einen nahen Angehhörigen verloren haben. Die Gespräche erzählen dabei nicht nur von Leid und Schmerz, sondern auch von Hoffnung, Trost und Leben. Und wenn Pfarrer Krause Sterbende besucht, kann es sogar vorkommen, dass schallend gelacht wird.

https://www.erf.de/erf-plus/archiv/calando/bis-zum-letzten-atemzug/1127-3826  

Palliative Care für Pflegende

Akademie f. Palliativmedizin und Hospizarbeit DD

Aufgaben des Seelsorgers in der Begleitung schwer kranker und sterbender Menschen:
Themen:
Spiritualität und Medizinethik
Rituale, Texte Symbole in der Sterbebegleitung
Begleitung von Sterbenden und deren Angehörien im Judentum, Christentum und Islam  

Heil und Gesundheit

Seminar

01157 Dresden Alte Meißner Landstraße 30/32
Mittwoch, 28. März, 18 Uhr  

"NUR WUNDEN KÖNNEN WUNDEN HEILEN"

musikalischer Gottesdienst zum Karfreitag

Das Zitat von Johannes Tauler, der Isenheimer Altar von M. Grünewald dazu einige Choräle aus den Passionen von Joh. Seb. Bach werden den Abendmahlsgottesdienst am Karfreitag, 30. März um 11 Uhr in der Kirche Maria am Wasser, Dresden Hosterwitz bereichern.
Predigt: Nikolaus Krause  

Die Universitätskirche Leipzig

"Vernichtet, vergraben, neu entstanden"

Unter dem Motto „Vernichtet, vergraben, neu entstanden“ berichtet Nikolaus Krause am Dienstag, 10. April 2018, 19:30 Uhr Katholische Pfarrei "Heilige Familie"
Graulsteig 4
08340 Schwarzenberg/Erzgeb.
über die Sprengung der Universitätskirche St. Pauli Leipzig im Jahr 1968. Er selbst protestierte damals gegen die Sprengung der 1240 geweihten Universitätskirche unter anderem mit einer Unterschriftensammlung und Sit-Ins am Karl-Marx-Platz. Er wurde deshalb verhaftet und verurteilt, saß 20 Monate im Gefängnis in Leipzig und Cottbus. Später war Krause Pfarrer in Sebnitz, Dresden-Zschachwitz, Schülerpfarrer und bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2009 Seelsorger in der Universitätsklinik Dresden. Seither betreut er als Seelsorger todkranke Patienten auf der Palliativstation oder zu Hause im "Brücken-Team". Er gibt Vorlesungen und Unterricht bei Studenten und Pflegenden zu Spiritualität und Medizin.
Bei der Wiedereinweihung der neu erbauten Universitätskirche Leipzig am 3. Dezember 2017 gestaltete Nikolaus Krause den Festgottesdienst mit indem er die Altarkerzen hereintrug.  

Vorstellung Palliativmedizin

Die Aufgabe der Seelsorge

Am Montag, 26. März von 12:30 bis 13:30 Uhr
Veranstaltungsort:

Carus Akademie
am Universitätsklinikum
Carl Gustav Carus
an der TU Dresden AöR
Alemannenstr. 14
01309 Dresden  

DIE KLINIKSEELSORGE IN DER PRESSE

Vielleicht wollen Sie mehr über Aufgaben, Arbeit, Ansichten und Einsichten eines Seelsorgers wissen.


Das Magazin Chrismon hat sich in einer Ausgabe der Arbeit eines Klinikseelsorgers besonders gewidmet.






Lesen Sie bitte hier weiter...  

WANDFRIES FÜR RAUM DER STILLE IN PALLIATIVSTATION

DNN-AutorInnen spenden Honorar

Die Honorare der DNN-AutorInnen des "Wortes zum Sonntag" werden in diesem Jahr an die Ökumenische Krankenhausseelsorge im Dresdner Uniklinikum gespendet. Krankenhausseelsorger Nikolaus Krause wird von den etwa 1.100 Euro einen Wandfries herstellen lassen, der im Raum der Stille auf der Palliativstation im Abakus-Haus angebracht werden wird. Der Wandfries stellt verschiedene Lebensstationen Jesu mit Orten dar, an denen er einst vorbei gekommen ist. Der Fries verweist zugleich auf das Altarkreuz im Ökumenischen Seelsorgezentrum des Uniklinikums, das dies ebenfalls aufnimmt.

Der Raum der Stille auf der Palliativstation ist kein allein christlicher Andachtsraum. Trotzdem suchen Sterbenskranke und ihre Angehörigen dort immer wieder nach geeigneten Worten, Ritualen und Impulsen um mit ihrer Lebenssituation besser fertig zu werden.  

Über uns

 

„Alles Große im Leben ist mit Schmerzen verbunden“
(eine Mutter zu ihrem Kind auf die Frage ob Sterben wehtue)
Schmerzen ergeben sich aus dem Zusammenwirken aller Dimensionen des Menschen. Sie betreffen nicht nur den physischen sondern auch den emotionalen, sozialen und seelischen Bereich. Jede Profession der Palliativ-Medizin nähert sich diesem Gesamtschmerz von einer anderen Seite.
Seelsorge wendet sich insbesondere den spirituellen Schmerzen zu. Dazu gehören:
• Fragen nach dem Warum,
• Erfahrungen von Sinnlosigkeit
• Erfahrungen von Scham und Schuld.
• Das Leben wird oft als bruchstückhaft und fragmentarisch empfunden.
• Die Lebensgeschichte will noch einmal überdacht und gedeutet werden.
• Menschen sind auf der Suche nach letzter Geborgenheit.
Während die anderen Professionen vor allem empathisch und würdigend auf spirituelle Schmerzen eingehen, geht die Fachseelsorge hier einen Schritt weiter:
Sie hilft, in der Lebensgeschichte und in den Lebensfragen das darin erfahrene Heilige zu entdecken. Manchmal ist es so möglich, dass die Betroffenen mit ihren "tiefsten Quellen" oder auch mit dem "offenen Himmel" in Berührung' zu kommen. Es geschieht Rückbindung (Re-Iigion) an etwas (Gott), was uns Menschen überschreitet (Transzendenz).
• Fachseelsorge kann also dazu helfen, dass Menschen an der Lebensgrenze
ihre eigenen spirituellen Schätze aufspüren können.
• Sie begleitet bei der Sinnsuche
• Sie hält Sinnlosigkeit mit aus.
• Sie unterstützt dabei, das Leben zu deuten und / oder die Brüche und Fragmente Gott anzuvertrauen.
• Die Seelsorge kann dafür die vielfältigen Riten, Texte und Symbole der christlichen Tradition zur Verfügung stellen.
• Außerdem kann sie bei ethischen Konflikten am Lebensende beraten und Entscheidungsprozesse moderieren.
Die Angebote der Seelsorge richten sich an Gäste, ihre Angehörigen und das multiprofessionelle Team. Die Seelsorge bemüht sich, auf Wunsch zeitnah zur Verfügung zu stehen.